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Er musste gehen....Leider!




Das an Weihnachten bekanntlich Tannenbäume
gefällt werden, muss ich Euch ja nicht erzählen.

Das weis jedes Kind!

Aber das "Unserer" jetzt ...so kurz vor Weihnachten dran glauben musste,
löste in mir doch mehr Emotionen aus als gedacht.

War es doch ein so schöner Baum.
Prächtig stand er da und prägte das Bild unserer Siedlung.


                                                        Ich liebte diese Fichte sehr.

Meine ganze Familie hing an dem Baum.
(Aber nicht so wie Ihr denkt;-)

Leider kam er dem Haus immer näher.
Von der Terrasse aus konnte ich schon die Zapfen pflücken.


Rund um die Fichte wuchs nichts mehr.

Die Nachbarin war über den Baum auch nicht sehr amused.
 Und im Herbst diesen Jahres fing der Baum ach noch höllisch an zu nadeln.

Wie in einem Regenguss (ich übertreibe nicht) prasselden die Nadeln runter.
Es war so massiv, man hätte einen Regenschirm darunter gebrauchen können.

Das war die Folge von dem extrem trockenen Sommer.

Und da wir unseren Garten eh neu gestalten möchten,
haben wir die schwere Entscheidung getroffen.

Er muss gehen!

Letzte Woche entschieden....drei Tage später getan.


Schweren Herzens haben wir an diesem wunderschönen Morgen 
Abschied von unserem Baum genommen.

Ich hatte schon etwas Pipi in den Augen.....aber nicht nur ich, auch mein Hubby.

Soviele schöne Erinnerungen waren damit verbunden.

Die Hängematte der Kinder war die letzten zwanzig Jahre an dem
Baum befestigt.

Und im Sommer hatten wir auch bei 38 Grad immer noch 
das beste Klima und herrlichen Schatten.

Meine Große ist mit 5 Jahren  auch einmal in die
Fichte geklettert.

Ich dachte damals ich bekomme einen Herzinfakt, als ich das
kleine Mädchen vom Küchenfenster aus in schwindelerregender
Höhe im Baum sitzen saß.

Ich mußte auch immer lachen, da immer ausgerechnet mein Mann
sich ungewollt die verharzten Stellen zum sitzen ausgesucht hat.
Und daraufhin jedes Mal einen Fluchanfall folgte.

Einer hat halt immer die Arschkarte.....ne?



Und hier ein Paar Bilder vom Fällen.



Innerhalb kürzester Zeit hat ich einen neuen Blick 
von meinem Küchenfenster aus.
Die Häuser im Hintergrund waren vorher nicht zu sehen.








In Windeseile arbeitete sich der Baumfäller mit einer Sicherheit
Meter für Meter nach oben, da kam ich richtig ins Staunen.


Auf halber Strecke konnten wir schon erahnen, dass das Aufräumen
nicht an einem Tag erledigt ist.






Kaum war die Krone ab gings auch schon wieder abwärts.
Meter für Meter wurde der Baumstamm nun abgesägt.


Nicht nur für mich, sondern auch für einige Nachbarn
war diese Aktion ein besonderes Schauspiel.



 Mein neuer Ausblick gefällt mir zwar überhaupt nicht.
Ich werde aber damit leben müssen und mich auch bestimmt daran gewöhnen.

Neue Bäume und ein Familienbaum werden ganz bald schon wieder gepflanzt.

                        

Nach drei Tagen aufräumen sieht es jetzt so aus.

Den Rest an Ästen muß noch weggebracht werden 
und dann wird Holz gemacht.

Damit werden wir unser Haus an den kalten Tagen
beheizen.


 Mit einem schmerzenden Nacken vom vielen hochschauen ;o)
verabschiede ich mich und wünsche Euch einen 
schönen 3. Advent.



bis ganz bald
XOXO
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