Unser Urlaub ist fast zu Ende
und am Mittwoch beginnt bei uns wieder die Schule.
Meine zwei Jüngsten sind noch ein paar Tage
bei Oma in Urlaub und mein Mann und ich, hatten auch noch
ein paar Tage für uns.
Ich genieße das immer sehr.
Ein paar Tage in Zweisamkeit und Ruhe.
Tun und lassen zu können was man möchte.
Luft holen, für die erste Etappe des neuen Jahres, die wieder bevorsteht.
Ich habe die Tage, trotz einiger Blessuren,
(mir ist wieder mal eine Rippe rausgesprungen
Aua...das tut vielleicht weh.)
für mich genutzt, und in den ruhigen gemütlichen
Abendstunden meine Memory-Rolle genäht.
Ein Andenken an meinen Vater.
Als liebevolle Erinnerung, an die kleinen Dinge,
die meinen Vater ausgemacht haben,
ist diese Rolle entstanden.
Ein kleiner persönlicher Rückblick
mit meinen liebsten Bildern
und kleinen Gegenständen,
die er immer bei sich trug.
In dem Stoffkuvert ist ein Bild von seinem geliebten Garten,
das Taschenmesser, das er zu seiner Kommunion geschenkt bekommen hat
und sein Leben lang, Tag ein Tag aus bei sich trug.
Und eine alte römische Münze, die er auch immer im
Geldbeutel hatte.
Wahrscheinlich war sie sein Glücksbringer.
Ein Bild von ihm als junger Schornsteinfeger, mit seinem alten
Schlüssel um die Kamine zu öffnen.
Und das Bild meiner Eltern bei Ihrer Hochzeit.
Mein Vater mit mir im Arm.
Und meine Mutter mit meiner älteren Schwester.
Und so sind meine liebsten Erinnerungen auf die Rolle gekommen.
Es war Balsam für meine Seele, obwohl auch Tränchen geflossen sind.
Tränen die gut taten.
Wer schauen möchte wie das geht, klickt hier
Und die Rolle ist nun gut behütet in der Holzschatulle,
die mein Vater seit ich denken kann, auf seinem Schreibtisch hatte.
Sie wurde von mir nur ein wenig gestrichen.
Die Erinnerungen sind die selben!
Für mich war das eine wundervolle meditative Arbeit, die meinen
Vater wieder ganz nah zu mir gebracht hat.
Und die Schatulle, mit all ihren Erinnerungen, ist nun wie ein
Schatz für mich.
P.S. Entschuldigt bitte, das ich momentan nicht bei euch allen, eure wundervollen
Post kommentiere. Aber ich muss noch aufpassen, das mir meine Rippe nicht
nicht wieder "abhaut". Deshalb versuche ich meinen rechten Arm, nicht zu sehr
zu strapazieren.
Bis die Tage
XOXO

